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Fragenübersicht Bund und Länder haben sich nach zähem Ringen auf einen Kompromiss zur Umsetzung der EU-Agrarreform geeinigt - ein guter Schritt?
1 - 3 / 3 Meinungen
27.03.2021 10:06 Uhr
Einerseits scheint es bei der EU angekommen zu sein, dass es 5 vor 12 ist.
In Wahrheit ist es andererseits natürlich 10 nach 12, aber wenigstens bewegt sich was.

Hoffen wir mal, dass die Natur in Form des Virus nicht schneller ist als "wir".
27.03.2021 11:48 Uhr
Zitat:
Bundesumweltministerin Svenja Schulze hatte sich mit ihren Vorstellungen gegenüber Bundesagrarministerin Julia Klöckner durchgesetzt, die nur 8% forderte.


Ich halte die ehemalige Weinkönigin nicht für eine Vorzeigeministerin und mich freut, dass sich Svenja Schulze da mal durchsetzen konnte.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 27.03.2021 11:48 Uhr. Frühere Versionen ansehen
27.03.2021 21:49 Uhr
Nein. Es bleibt im Grunde alles beim Alten.

Die Hauptgelder fließen weiter nach Betriebsgröße und an der Marktmacht der vier großen Einzelahndelskonzerne in Deutschland, die damit faktisch im Alleingang über die Erzeugerpreise entscheiden, ändert sich auch nichts.

Im Grunde bräuchten wir ein völliges Umsteuern, daß das Höfesterben, die zunehmende Spezialisierung mit dem Zwang zu immer mehr Kapitaleinsatz und größeren Betrieben aufhält und in Teilen sogar rückgängig macht, auf Qualität statt auf Quantität setzt, durch die Finanzierung die Abhängigkeit der Landwirtschaft von der o.b. Marktmacht deutlich verringert und die Betriebe zudem für die, bisher weitgehend unentgeldlich stattfindende, Pflege der Kulturlandschaft angemessen bezahlt.

Davon ist dieser "Kompromiß" Lichtjahre entfernt.
  GRUENE   IDL   SII, KSP   FPi
  CKP, KDP   UNION   NIP   PsA
  LPP   Volk, Sonstige
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