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Fragenübersicht Projekt für Moscheegemeinden: Köln erlaubt Rufe zum Freitagsgebet. Wie bewertest Du das?
1 - 9 / 9 Meinungen
08.10.2021 16:42 Uhr
Zitat:
Zu den Auflagen gehört, dass der Gebetsruf nur zwischen 12 und 15 Uhr erfolgen darf und nicht länger als fünf Minuten dauert. Für die Lautstärke gilt eine Höchstgrenze, die je nach Lage der Moschee festgelegt wird. Jede Gemeinde muss zudem einen Ansprechpartner benennen, der Fragen aus der Nachbarschaft beantwortet und mögliche Beschwerden entgegennimmt.


Ich hab mal in der unmittelbaren Nähe einer Kirche gewohnt. Von 6 bis 22 Uhr war viertelstündlich der Glockenschlag fällig, bei Gottesdiensten zusätzlich.

Bis zu einer wirklichen Religionsfreiheit und einer wirklichen Trennung von Staat und Kirche haben wir noch ein gutes Stück Weg vor uns.
08.10.2021 16:45 Uhr
Ich möchte weder von Kirchenglocken, noch von Muezzin-Rufen über Gebühr belästigt werden. Ansonsten sehe ich das neutral - gleiches Recht für die Religionsgemeinschaften.
08.10.2021 17:05 Uhr
Die Glocken der Katholen und Evangelen habe ich auch nicht bestellt als Atheist. Aber man ist ja tolerant.
Wenn es im Rahmen bleibt und nicht 4x an jedem Tag. Warum nicht.
08.10.2021 17:12 Uhr
Man sollte gelegentlich ein spirituelles "Ommmmmm" per Lautsprecher in den Innenstädten erklingen lassen.

08.10.2021 21:53 Uhr
Früher hätte mich diese Meldung mit deutlichem Unbehagen erfüllt, inzwischen sehe ich es halbwegs gelassen. Auf Dauer kann man einer Religionsgemeinschaft schlecht verbieten, was einer anderen in analoger Form gestattet wird. Auch das Argument der größeren kulturellen Verwurzelung des christlichen Glockengeläuts hilft da wohl auf Dauer nicht weiter. Kleine Geschichte aus dem Urlaub dazu: Als ich jüngst am Bodensee war, wohnte ich nahe der Mainau im beschaulichen Konstanzer Dorfstadtteil Litzelstetten. Unweit vom Hotel lag die kleine Kirche des Ortes, mit einem bezaubernden silberhellen Glockengeläut, das zuverlässig jede Stunde die Zeit anzeigte. Wie sich dann herausstellte auch die ganze Nacht über, sodass man zunächst massiv am Einschlafen und Durchschlafen gehindert wurde. Nach zwei Tagen hatte sich das Gehirn dann an die Geräuschkulisse gewöhnt. ;-)
09.10.2021 07:22 Uhr
Sehr gut! Für Migranten aus islamischen Ländern darf es kein Entkommen geben, ihnen muss überall unmissverständlich klar gemacht werden, dass sie auch im Westen dazu verpflichtet sind, sich dem Islam zu unterwerfen.

Ansonsten muss den alten Traditionen gerecht werden: Der Muezzin muss ein Blinder sein, damit er vom Minarett aus nicht an Orte blicken kann, die Frauen vorbehalten sind. Die Alternative, Lautsprecher, ist aus Lärmschutzgründen abzulehnen.
09.10.2021 07:58 Uhr
Verwerflich. Der öffentliche Raum sollte frei von religiöser Propaganda gehalten werden.

Glockengeläut und islamischer Gebetsruf sind diesbezüglich nicht gleichwertig, der Glockenruf transportiert keine semantischen Inhalte und hat somit keinen appellativen Charakter.
10.10.2021 00:24 Uhr
Als falsche verstandene Toleranz, die aber 1a zu Köln passt.
16.10.2021 15:49 Uhr
Zitat:
der Glockenruf transportiert keine semantischen Inhalte und hat somit keinen appellativen Charakter.


Und ich dachte, damit werden die Schäfchen in den Stall (die Kirche) gelockt...
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