Die Opposition zur 73.Dol-Regierung hat sich formiert.

Die dol-Opposition ist ein Spielbestandteil ebenso wie die Kanzlerwahl und die Regierung.
Der Opposition kommen festgeschriebene Rechte zu um einen eigenen Gestaltungsbeitrag
zur Plattform zu leisten.

Diese Möglichkeit wollen wir gerne nutzen, denn damit steigern wir nicht nur die Aktivität der Plattform, sondern auch ihre Pluralität. Wir haben uns vorgenommen, die Arbeit der Regierung kritisch aber konstruktiv zu begleiten.

Es ist naturgemäß Aufgabe der Opposition, Schwächen in der Regierungspolitik zu benennen
und, wenn gewünscht, Lösungs- und/oder Verbesserungsvorschläge anzubieten.
Dazu sind wir bereit.

Sofern die Regierung McOnline (McUschi) ihr Wahlprogramm in die Tat umsetzt,
nämlich gar nichts tun wird, werden wir Dinge einfordern, die aus unserer Sicht
einzufordern sind. Dabei orientieren wir uns an den unterschiedlichen Leitfäden des
Dol-Gesetzbuches.

Dass uns und die Regierung politisch und zum Teil menschlich Welten trennen, ist bekannt.
Wir werden unverändert Dinge beim Namen nennen, die aus unserer Sicht rassistisch, diskriminierend, homophob, sexistisch oder in anderer Weise menschenverachtend sind.

Dabei orientieren wir uns an den Aussagen, nicht an den Personen, die eine entsprechende Äußerung tätigen.



Die Opp73 zum 20.Juli

Heute vor 79 Jahren ereignete sich das Attentat auf Hitler. Die Ereignisse sind hinlänglich
bekannt und bedürfen hier keiner abermaligen Beschreibung.

Die Opposition gedenkt der Opfer der auf das gescheiterte Attentat folgenden Blutrache des Naziregimes an den Attentätern, ihren Helfern und deren in der Folge in Sippenhaftung genommenen Familien. Sie alle starben im Glauben an und im Einsatz
für ein besseres, friedliches, humanes Deutschland.

Das Scheitern des Putsches hatte neben unglücklichen Zufällen jedoch auch systematische Gründe. So gelang es den Attentätern nicht, die aus unserer Sicht für einen Erfolg unabdingbare breite Massenbasis, also eine Verankerung in der Bevölkerung zu erreichen. Zwar hatten die Attentäter verschiedene Kontakte zu anderen Widerstandsgruppen (aus SPD, KPD, Kirchen und Zivilgesellschaft), diese blieben jedoch lose und führten nicht zu so etwas wie konzertierten Aktionen. Auch geschah der aktive Widerstand aus Kreisen des Militärs viel zu spät. Einige Offiziere hatten durchaus die Vernichtungspolitik Hitlers mitgetragen und sind erst angesichts der drohenden militärischen Niederlage aufgewacht.

Wir gedenken auch aller anderen Widerständler gegen die Hitlerdiktatur. Der Widerstand aus u.a. sozialdemokratischen, kommunistischen, studentischen und kirchlichen Kreisen ist aus unserer Sicht ein Zeichen, dass es auch in finstersten Zeiten ein anderes Deutschland gab. Menschen, die nicht wegschauten und sich nicht dem scheinbar Unausweichlichen ergaben, Zivilcourage teilweise unter Lebensgefahr zeigten. Gerade in Zeiten von wieder aufstrebendem Nationalismus und einer zunehmend wieder um sich greifenden Hoffähigkeit faschistischer und/oder faschistoider Begrifflichkeiten gilt heute wieder:

Schaut hin, ergreift Partei, wehret den Anfängen!

Kreuzeiche für die Opp73